In den Jahren 1990 bis 1997 wurden in vielen ostdeutschen Städten dank der Fördermittelpolitik von Bund und Ländern erhebliche Investitionen getätigt. Mit dem Auslaufen der Sonderabschreibungen ließ die Investitionstätigkeit allmählich nach. Inzwischen, nachdem die meisten Fördertöpfe leer sind und auch kaum noch Investitionszulagen gewährt werden, ist die Investitionsfreudigkeit nahezu zum Stillstand gekommen.
Verschärft wird das Problem dadurch, dass die ostdeutschen Städte einen dramatischen Bevölkerungsverlust erlitten haben und über einen zu hohen Wohnungsbestand verfügen. Diese Überkapazitäten und auch die oft geringen Einkommen der Bewohner drücken auf die Wohnungsmieten. In einer Stadt wie Görlitz sind Wohnungs-Kaltmieten von 3,50 EUR/m² und darunter keine Seltenheit.
Der Mieter freut sich und der Hauseigentümer muss zusetzen.
So weit in Kürze die Realität.
Gibt es aber nicht auch das Gegenteil dessen – Zonen, in denen sich Bauinvestitionen auch im Osten noch wirklich lohnen?
Ja – die gibt es!
Eine solche Zone ist die Altstadt von Görlitz.
Die Altstadt von Görlitz - ein Zuzugsgebiet
Die Görlitzer Altstadt hat sich in den letzten fünfzehn Jahren zu einem der bevorzugten Wohngebiete von Görlitz entwickelt. Die Zuzüge nach Görlitz, die es immer häufiger gibt, zielen in die historische Altstadt. Auch Alt-Görlitzer sprechen vermehrt den Wunsch aus, hier wohnen zu wollen. Gründe dafür sind sicher, dass die wichtigsten Plätze und Straßen der Altstadt bereits vorbildlich saniert worden sind und es einfach schön ist, in einer kleinteiligen und geschichtsträchtigen Umgebung zu wohnen, dass das Stadtzentrum mit seinen vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten nur fünf bis zehn Minuten entfernt liegt, dass hier ein umfangreiches Kulturangebot vorhanden ist, usw., usw.
Kurz – die Altstadt von Görlitz ist Zuzugsgebiet.
Die Nachfrage nach Wohnungen ist größer als das Angebot.
Aus diesem Grunde und auch deshalb, weil die Klientel, die in die Altstadt drängt, zu der Schicht der s. g. Besserverdienenden zählt, werden hier Wohnungs-Kaltmieten in Höhe von 4,50 ... 6.00 EUR/m² realisiert. Und das bei Erwerbs- und Baukosten, die weit unter denen der alten Bundesländer liegen.
Bei einem Anteil der Altstadt an der Gesamtfläche der Stadt von nur 0,51 % liegt der Anteil an der Gesamtbevölkerung immerhin schon bei 3,1 %. Hier wohnen zur Zeit 1.884 Menschen (Stand 2000).
Die Altstadt von Görlitz ist ein Standort mit großer Zukunft. Jeder, der gern in wertvolle Wohnimmobilien investieren möchte, ist hier richtig.
Da in der Görlitzer Altstadt jedes Gebäude unter Denkmalschutz steht und die gesamte Altstadt Sanierungsgebiet ist, kann hier auch mit Fördermitteln gerechnet werden. Einen Überblick über die Fördermittel sehen Sie auf der Seite „Fördermittel“.
Folgender Link zu einem Artikel des Kundenmagazins der Sparkasse "mittendrin" ist vielleicht auch interessant und hilfreich für Sie: